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EVANGELISCHE FREIKIRCHE
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GEMEINDEBRIEF
Januar 2003
Grußwort
Das Jahr 2002 war geprägt vom Teuro". Wohl jeder hat die Erfahrung gemacht, dass irgend etwas mit der Währungsumstellung teurer geworden ist. Insbesondere die Gastronomie hat die Euro-Einführung genutzt, um die Preise zu erhöhen. Das hat dazu geführt, dass die Menschen weniger kaufen und hat für die Preistreiber, aber leider auch für die ganze Wirtschaft zu einer allgemeinen Flaute geführt. Kein Wunder, dass Teuro" das Wort des Jahres 2002 geworden ist.
Eines ist aber auch mit der neuen Währung gleich geblieben: Gottes Liebe und seine Gnade kosten nichts! Wir können sie nur als Geschenk annehmen, wir können sie uns nicht verdienen und dabei mehr dafür ausgeben. In Gottes Reich gibt es keine Inflation!
Ein gutes, gesegnetes und gnadenreiches Neues Jahr wünscht Euch
Lutz Vogt
Jahreslosung 2003
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist;
Der Herr aber sieht das Herz an.
(1. Samuel 16,7)
Die Jahreshauptversammlung der Gemeinde wird Ende Februar 2003 stattfinden. Die Tagesordnung und die Uhrzeit werden wir im Februar-Gemeindebrief veröffentlichen.
Die evangelische Allianz Neustadt/Wstr. lädt ein zur diesjährigen Gebetswoche vom 05.-12.01.2003. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto
Gott begegnen
Die Leitung des Abends bei uns am 06.01.2002 übernimmt diesmal Udo Adams. Die weiteren Termine:
Wann Ort Thema Sonntag 05.01. Eröffnungsgottesdienste in den einzelnen Gemeinden Gott begegnen
- im GebetMontag 06.01. 20:00 Branchweilerhofkapelle Branchweilerhof Gott begegnen
in Jesus ChristusDienstag 07.01. 20:00 Christuskirche, Schillerstr. 26 Gott begegnen
in der SchöpfungMittwoch Frauengebetstreffen 08.01. 09:30 Menn. Brüdergemeinde Hetzelstr. 19 Gott begegnen Mittwoch 08.01. 20:00 Pauluskirche Hambach Winterbergstr. 25 Gott begegnen
in seiner GemeindeDonnerstag 09.01. 20:00 Ev. Stadtmission Von-der-Tann-Str. 11 Gott begegnen
im missionarischen DienstFreitag
Jugend10.01. 20:00 Freie Christen Gemeinde Maximilianstr. 18 Gott begegnen Samstag 11.01. 20:00 Gemeinde Gottes Sandfeldweg 24 Gott begegnen
im AlltagSonntag Abschlussgottesdienst
(mit Abendmahl)12.01 15:00 Casimirianum Gott begegnen
in seinem WortAnschließend gemeinsames Kaffeetrinken in den Gemeinderäumen
Die Angaben zu Leitung und Prediger entnehmt bitte den Einladungen, die bei uns ausliegen.
Am Anfang war das Wort ...
Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott selbst war das Wort, dasselbe war am Anfang bei Gott..." usw., usw. Die meisten von uns kennen diesen Anfang des Johannes Evangeliums. Klingt ja schön philosophisch, aber doch etwas verwirrend und kompliziert. Man könnte das ganze doch etwas einfacher ausdrücken und einfach sagen: Das Wort Gottes gab es schon immer! Oder so etwas in der Art. Warum macht es Johannes den so kompliziert.
Auch die Sache mit der Schöpfung und dem Wort ist ja eigentlich sehr einfach zu verstehen. Denn wenn wir Genesis 1 lesen, dann heißt es immer wieder: Gott sprach..., und es ward ...!", also ist die Art, wie Gott schöpferisch tätig war, anscheinend indem er gesprochen hat, und dann ist etwas passiert. So weit, so gut, Gott kann ja schließlich machen ,was er will und wie er es will.
Doch dann kommt das, was nicht so ganz in das einfache Bild passt, denn Johannes sagt dann, dass dieses Wort, das am Anfang bei Gott war und das selbst Gott ist, Fleisch wurde und unter uns wohnte. Also ist das Wort, das selbst Gott ist und in dem anscheinend die Schöpferkraft Gottes liegt, eine eigenständige Person, Jesus.
Vor ein paar Monaten haben wir uns schon einmal mit der Schöpferkraft des Wortes auseinander gesetzt. Damals ging es darum, dass auch unsere Worte die Kraft haben, etwas zu schaffen und dass wir dementsprechend lernen müssen, mit unserer Zunge umzugehen. Doch heute wollen wir uns etwas mit einem anderen Aspekt des Wortes Gottes auseinander setzen.
Das Wort Gottes, das in Jesus Fleisch geworden ist, hat heute noch die Kraft, die es schon immer hatte und es hat eine eigene Dynamik, eine Persönlichkeit.
Wenn wir die Bibel betrachten, die wir ja auch als Wort Gottes bezeichnen und annehmen, dann sehen wir ja einige heftige Aussagen über dieses Wort.
Heb. 4 vergleicht das Wort Gottes mit einem scharfen, zweischneidigen Schwert, das die Macht hat, Seele und Geist zu trennen (Heb. 4,12). Es heißt da, dass das Wort Macht hat dazu, und in 2. Tim 3,16 beschreibt Paulus, dass jedes Wort, das von Gott eingegeben ist, nützlich ist für alles mögliche. Es lehrt, erzieht, korrigiert und formt Charakter. Jesaja 55,10-11 macht sogar ein Versprechen, dass das Wort Gottes nie leer zurück kommen wird, sondern immer das ausrichtet, was es tun soll.
Viele Versprechungen. Doch wie wird das real?? Diese Schöpferkraft, die darin enthaltene Lebensveränderung??
Ich möchte zuerst sagen, wie es nicht funktioniert: Über unser Verstehen. Unser Verstehen ist gut und wichtig und schön, aber nicht notwendig. Denn das Wort Gottes ist eine Person. Und eine Person bringt Veränderung in meinem Leben, wenn ich Zeit mit ihr verbringe und mich auf eine Beziehung einlasse. Ich werde eine andere Person nie wirklich verstehen, sondern immer besser kennen lernen.
Genau so ist es mit dem Wort Gottes, der Bibel. Wir lernen dieses Buch kennen, manche lernen es lieben. Wir entwickeln eine Beziehung dazu, wenn wir Zeit mit der Bibel verbringen und das Wort auf uns wirken lassen.
Viele werden jetzt sagen: Aber ich verstehe das meiste doch nicht! Da möchte ich euch ermutigen. Die Kraft, die im Wort Gottes steckt, wirkt unabhängig von unserem Verstehen. Denn hat das Wort Gottes wirklich die Kraft, die die Bibel behauptet, dann ist Gott da am wirken, und ER ist von unserem Verstehen nicht abhängig.
Ich möchte euch ermutigen, in diesem neuen Jahr einfach mal einen Versuch zu starten. Wenn ihr es nicht sowieso schon tut, dann probiert es doch einfach mal, im nächsten Jahr, das sowieso zum Jahr der Bibel ernannt wurde, regelmäßig Gemeinschaft mit dem Wort Gottes zu haben, zu lesen und darüber nachzudenken, und seht einfach mal nach, ob sich in eurem Leben und in eurer Beziehung zu Gott etwas tut. Ihr werdet sehen, dass die Kraft, die die Welt erschaffen hat, immer noch Leben erneuert und bereichert.
Erich Lotz junior
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 12.12.2002, diesmal ausnahmsweise bei Wanda und Jürgen Schowalter:
1. Termine
Wir haben die Termine für Januar festgelegt.
2. Gemeindeversammlung
Die Gemeindeversammlung wollen wir Ende Februar 2003 abhalten, wenn bis dahin der Kassenbericht erstellt und geprüft werden kann.
3. Sonstiges
Wir beschließen, in den Gemeinderäumen ebenfalls einen Korb für die Kollekte aufzustellen, damit man bei einer Veranstaltung in den Gemeinderäumen auch jederzeit etwas spenden kann, so wie in der Kirche auch.
Lutz Vogt
Zum Geburtstag gratulieren wir
Ulrich Lichti
11. Januar
Beate Auer
11. Januar
Karin Kuppetz
17. Januar
Gertrud Hohmann
22. Januar
Loni Becker
25. Januar
Wir wünschen euch alles Gute und Gesundheit zum Geburtstag und Gottes reichen Segen für Euer neues Lebensjahr mit dem Vers aus Psalm 138,7:
Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickst Du mich"
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